Antijagdtraining
Hunde sind und bleiben Canivoren, Raubtiere und Fleischfresser, und haben damit das Jagen im Blut. Es gehört in den Bereich des hündischen Normalverhaltens. Es paßt aber in keiner Weise in unsere heutige Lebenswelt und wird somit als störendes Verhalten eingestuft.
Hilfe, mein Hund jagt… Nicht nur das er an der Leine zieht und sie kaum wahrnimmt. Nun hat er sich auch noch für eine Jägerkarriere entschieden. Ihr Hund, kaum abgeleint, jagt trotz Bemühungen um seine Grunderziehung und lässt sich weder abrufen noch stoppen. Ob Hasen oder Rehe, Skater, Radfahrer oder Jogger, Bewegung animiert ihn zum Hinterherjagen. Vielen Menschen macht dieses Verhalten unmöglich, ihren Hund überhaupt von der Leine zu lassen. Den Teilnehmer/innen sollen im theoretischen Teil Hintergründe erläutert und Kriterien für den Umgang mit dem unerwünschten Jagdverhalten Ihres Hundes zur Verfügung gestellt werden, die im Praktischen dann zu ersten Veränderungen führen werden. Wie entwickeln sich Hunde im Reifungsprozess? Welchen Stellenwert hat das Jagdverhalten? Wie steuere ich Lernprozesse, insbesondere im Bereich hündischen Normalverhaltens? Wie kann ich den Hund zum Nichtjäger (um)erziehen? Wie wichtig ist Orientierung und Grenzvermittlung? Welche Methode erscheint wirkungsvoll? Wie und wann unterbrechen?
Dieser Kursus beginnt mit einem theoretischen Teil an einem Sonntag und schließt sechs verschiedene Trainingseinheiten an.
Preis: 300,- € für den Seminartermin an einem Sonntag und sechs mal eineinhalb Stunden Praxis in der Kleingruppe bis zu 4 Hunden
Voraussetzung: Teilnahme am Kursus "Dranbleiben ohne Leine" oder "Zuverlässiger Rückruf" bzw. 2-3 Einzelstunden zur Orientierung
