Langjährige Erfahrung mit Mensch und Hund

Gute Hundeschulen sind rar gesät...
Der Beruf des „Hundetrainers“ ist gesetzlich nicht geschützt, es gibt keinerlei qualifizierte Ausbildungsvorschriften oder eine staatliche Kontrolle. Hundeschulen schießen wie Pilze aus dem Boden, ohne das man Einblick in die Qualifikation der Inhaber bekommt. Leider führt dies häufig zu Fehlinterpretationen hündischen Verhaltens, oft ist der eingeschlagene Weg weder für Mensch noch Hund geeignet, eine dauerhafte Verhaltensänderung zu bewirken. Eine reine Hundeausbildung auf dem Hundeplatz mit „Sitz, Platz, Fuß,…“ vermag die Probleme heutiger Hundehaltung nicht in den Griff zu bekommen. Im Rahmen der Teilnahme an Erziehungskursen bei Hundevereinen hat sich bei mir die Erkenntnis verfestigt, dass viele Hunde zwar auf dem Platz gehorchen, im Alltag aber den wachsenden Ansprüchen unserer Umwelt nicht ohne Verhaltensauffälligkeiten gerecht werden können.
Hundetrainer müssen ein umfangreiches Wissen aus dem Bereich der Verhaltensbiologie von Caniden aufweisen, sich in Lernverhalten und Kommunikation auskennen, Menschen mögen und ihnen Empathie entgegenbringen und gleichzeitig ein umfangreiches Wissen rund um die Erziehung und Ausbildung von Hunden angesammelt haben. Dabei sollte immer der "Alltagsgehorsam" im Vordergrund stehen.

CANIS-Absolventin 2007 (empfohlen von der Zeitschrift DOGS) nach dreijährigem Studium der „Verhaltensberaterin in Mensch-Hund-Beziehungen, Hundetrainerin“ bei CANIS - Zentrum für Kynologie. Diese Einrichtung wurde vom Wolfsforscher Erik Zimen (†) gemeinsam mit dem Hundetrainer Michael Grewe ins Leben gerufen, um Hundetrainern eine angemessene theoretische und praktische Ausbildung mit wissenschaftlichem Hintergrund zu vermitteln. CANIS ist damit die einzige Einrichtung, die eine so umfassende theoretische und praktische Ausbildung in Deutschland bietet. Mittlerweile führt der CANIS-Abschluss in einem bundesweiten Pilotprojekt zu einer Zertifizierung als Hundetrainer vor der Tierärztekammer Schleswig-Holstein, und damit zu einer staatlichen Anerkennung im Rahmen einer Qualitätskontrolle.
Besuch von Seminaren, Praktika und Workshops bei Michael Grewe, Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen, Nadin Matthews, Dr. Hellmuth Wachtel, Dr. Walter Reulicke, Günter Bloch und anderen Fachleuten auf diesem Gebiet.
Praktika in Hundeeinrichtungen, u.a. „Hundeleben“ in Bad Bramstedt und in der „Baumann-Mühle“ (Thomas Baumann) bei Dresden/nunmehr in Berlin, sowie bei Peter Christoph Sürth als Wildbiologen mit dem Schwerpunkt Wölfe.

Von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein seit Juli 2010 behördlich anerkannte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin nach absolvierter Zertifizierungsprüfung. Zur Info: Die Tierärztekammer Schleswig-Holstein hat, in Verbindung mit dem Innenministerium Schleswig-Holstein und mit Experten aus den Bereichen Tiermedizin/Verhaltenstherapie, Praxis und Wissenschaft, Qualitätskriterien für Hundetrainer/innen und deren Umsetzung in Form einer Prüfung entwickelt. Der erfolgreiche Abschluss der Prüfung stellt dann eine Zertifizierung der Tätigkeit der jeweiligen Person dar. Die seit Mai 2007 gültigen Regelungen gelten bundesweit, können von jedem, der in entsprechenden Berufen tätig ist, absolviert werden und sind frei von Verbandszugehörigkeiten o.ä. Nähere Infos dazu finden sich hier: http://www.bvz-hundeschulen.de/zertifizierung-informationen.html

Seit 2009 darüber hinaus CANIS-Dozentin für den Bereich Mantrailing, hierbei sowohl den Aufbau bei Familienhunden als auch die Schulung von Hundetrainern. Ebenfalls seit 2009 Dozentin an der Volkshochschule Hannover im Bereich Mensch & Hund.

Meine langjährige Qualifikation im Bereich DRK Rettungshundeausbildung und Rettungshundeprüfung
Seit vielen Jahren erfolgreiche Führung eines eigenen Rettungshundes im Deutschen Roten Kreuz, dort seit Längerem Ausbilderin und Prüferin für Rettungshunde nach DIN 13050. Die DRK-Rettungshundestaffel Region Hannover, der ich angehöre, fährt jährlich zwischen 14 und 24 Einsätzen, viele davon im Bereich der Wasserortung. Diese Einsatzanforderungen machen ein umfangreiches und realistisches Training erforderlich, bei dem auf die Besonderheiten jeden Teams geachtet werden muss. Fehler können hier Menschenleben kosten. Meine langjährige Ausbildungs- und Einsatzerfahrung und schließlich die Tätigkeit als Prüferin für Rettungshundeteams im DRK haben mir ein besonders umfangreiches Wissen um die Erziehung und Ausbildung von Hunden und Menschen vermittelt. Der Ausbau der Kommunikationsprozesse zwischen Mensch und Hund, die Wegbereitung zum Aufbau einer Teamfähigkeit unter der Führung des Menschen und nicht zuletzt die artgerechte und angemessene Beschäftigung unserer Familienhunde sind mir ein großes Anliegen.

Meine Qualifikation für die Trainertage Mantrailing
Ich selber arbeite seit annähernd 10 Jahren in der Rettungshundearbeit, im Bereich Flächen- und Trümmersuche und Wassersuche. Parallel setze ich mich seit 2004 mit Mantrailing auseinander, nahm und nehme beim Roten Kreuz auch an Veranstaltungen hierzu teil. Ich habe diverse externe Seminare besucht, den unterschiedlichsten Leuten (wie Andrea von Buddenbrock, Viviane Theby, Frau Dr. Zähner, Jörg Weiß etc.) über die Schulter geschaut. Jenseits der Arbeit in der Rettungshundestaffel habe ich meine Hündin Jaimy privat zur Mantrailerin ausgebildet. Ich traile darüberhinaus seit zwei Jahren in einer überregionalen Gruppe, in der auch Ernstfallhunde trailen.
Meine Abschlussarbeit des CANIS-Studiums beschäftigte sich mit Mantrailing (Grundlagen, Aufbau, Einsatz bei unsicheren Hunden), im Oktober 2009 ist mein Buch zu diesem Thema (Titel: "Mantrailing für Jederhund") erschienen.
Seit 4 Jahren leite ich eigene Workshops, war in diversen Hundeschulen als Fremdreferentin für Anfänger, Fortgeschrittene oder Problemlösungen tätig und traile in meiner Hundeschule mit mehreren Trailgruppen im Beschäftigungsbereich.
Meine ersten Ernstfallhunde bilde ich seit Februar 2009 aus.